Homeoffice-Firmen Schweiz 2026: was die Inserate versprechen

Aus unserer eigenen Jobbörse

Am 19. Oktober 2026 hatten Audemars Piguet, PostFinance, BDO, Livit, der Kanton Aargau, Zurich, Swisscom und das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation die meisten Inserate mit Homeoffice auf unserer Jobbörse. Doch 42 Prozent der Inserate dieser Top-Inserenten stammten von Personalvermittlungen, und nur jedes fünfte sagte, wie viel du tatsächlich von zu Hause arbeiten kannst.

Diese drei Befunde prägen alles Weitere in diesem Beitrag. Listen mit «Remote-Firmen in der Schweiz» nennen meist eine Handvoll Firmen, ohne Datum, ohne Zahlen und ohne ein Wort dazu, was remote dort heisst. Wir sind umgekehrt vorgegangen: Wir haben die aktiven Inserate hinter unserem Remote-Label gezählt, nach dem Namen im Inserat, und dann 536 davon gelesen, um zu sehen, was jeder Arbeitgeber tatsächlich verspricht. Die Zahlen sind unsere eigenen, aus unserer eigenen Jobbörse. Sie zeigen, wer bei uns Homeoffice ausschreibt, nicht den Schweizer Arbeitsmarkt als Ganzes.

Die Arbeitgeber mit den meisten Remote-Inseraten

Die Rangliste ist eine Mischung aus Arbeitgebern und Agenturen, und ganz oben stehen Agenturen. Wir haben die 80 Inserenten mit den meisten aktiven Remote-Inseraten genommen, einen davon weggelassen, weil er selbst eine Jobbörse ist, und am 19. Oktober neu gezählt. Die übrigen 79 Namen hatten zusammen 2812 aktive Inserate mit Remote-Label.

Balkendiagramm der aktiven Remote-Inserate nach Inserent, 19. Oktober 2026: Yellowshark 271 von 672, Evergreen 187 von 555, Audemars Piguet 110 von 153, PostFinance 67 von 94, BDO 61 von 75, Zurich 54 von 62, BIT 50 von 50.
Aktive Inserate mit Remote-Label auf remotejobsswitzerland.ch nach Inserent, verglichen mit allen aktiven Inseraten desselben Namens in der Schweiz am 19. Oktober 2026. Agenturen in Orange. Eigene Zählung.

Unter den Arbeitgebern, die für sich selbst rekrutieren, liegen vorne ein Uhrenhersteller, eine Bank, eine Revisionsgesellschaft, eine Immobilienverwaltung, ein Kanton, eine Versicherung, ein Telekomkonzern und ein Bundesamt. Audemars Piguet hatte 110 Remote-Inserate unter seiner Marketinggesellschaft und 23 weitere unter der Hauptfirma. PostFinance kam auf 67, BDO auf 61, Livit und der Kanton Aargau auf je 58. Zurich hatte 54 unter ihrem langen Firmennamen und 45 weitere unter dem schlichten Namen Zurich, Swisscom 54 unter dem einen Namen und 48 unter einem anderen.

Die zweite Zahl im Diagramm ist so wichtig wie die erste. Sie zeigt alle aktiven Inserate dieses Namens in der Schweiz, mit oder ohne Homeoffice. So siehst du, welcher Teil der Stellen eines Arbeitgebers überhaupt für Homeoffice offen ist. Bei PostFinance waren es 67 von 94 Inseraten, bei BDO 61 von 75. Beim Bundesamt für Informatik und Telekommunikation waren es alle 50.

Bevor du die Rangliste für bare Münze nimmst: Zwei Dinge verzerren sie, die Namen und die Duplikate. Manche Arbeitgeber schreiben unter mehreren Namen aus. Zurich erscheint als Zurich und unter dem langen Firmennamen, und 16 Stellentitel tauchen unter beiden Wort für Wort auf. Das Kommando Cyber der Armee inseriert auf Deutsch, Französisch und Italienisch unter drei Namen, mit 39, 21 und 21 Inseraten. Und manche Agenturen schalten dasselbe Inserat viele Male, dazu weiter unten mehr. Nimm die Zahlen also als Hinweis darauf, wer gerade aktiv sucht, nicht als genaue Rangliste.

Wo fast jede Stelle Homeoffice bietet

Der Anteil der Remote-Inserate sagt mehr über einen Arbeitgeber als die reine Zahl. Ein grosser Arbeitgeber kann mit einem kleinen Bruchteil seiner Stellen die Liste anführen, während ein kleinerer fast bei allem, was er ausschreibt, Homeoffice anbietet. Bei diesen Namen auf unserer Liste trugen alle oder fast alle aktiven Inserate das Remote-Label:

Arbeitgeber Remote-Inserate Alle Inserate
Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) 50 50
Bundesamt für Gesundheit (BAG) 17 17
Generali Personenversicherung 25 26
Swisscom (Schweiz) AG 48 51
Bundesamt für Umwelt (BAFU) 27 29
LGT Capital Partners 23 25
Zurich Versicherung 54 62

Das BAFU schreibt unter seinem französischen und seinem deutschen Namen aus. Die Tabelle zeigt den französischen, Office fédéral de l'environnement. Unter dem deutschen Namen waren 23 von 30 Inseraten remote. Die Bundesverwaltung sticht heraus. Mehrere Bundesämter und der Armeestab hatten alle Inserate oder alle bis auf wenige als remote markiert. Das BIT und das BAFU schreiben es sogar direkt in den Arbeitsort: «Zollikofen, Schweiz (und Homeoffice)» heisst es beim einen, beim anderen steht derselbe Zusatz hinter Ittigen.

Am anderen Ende inserieren manche grosse Namen viel, bieten aber nur bei einem kleinen Teil Homeoffice. Randstad hatte 48 Remote-Inserate von 841, Manpower 21 von 395, das Universitätsspital Zürich 16 von 224 und die Stadt Zürich 41 von 419. Spitäler, städtische Dienste und Temporärbüros stellen viele Leute für Arbeit ein, die nur vor Ort geht. Wenn du bei einem dieser Arbeitgeber Homeoffice willst, such nach Bürostellen in IT, Finanzen oder Verwaltung, statt alle Stellen des Arbeitgebers durchzublättern.

Agenturen: 42 Prozent der Inserate der Top-Inserenten

Zwanzig der 79 Namen sind Personalvermittlungen oder Temporärbüros, und zusammen schalteten sie 1180 der 2812 Remote-Inserate, also 42 Prozent. Wir haben jede davon im Verzeichnis der bewilligten privaten Vermittlungs- und Verleihbetriebe nachgeschlagen, das vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) zusammen mit den Kantonen geführt wird. Alle 20 waren dort eingetragen. Die Seite des SECO zum Verzeichnis erklärt die zwei Arten von Bewilligung: die Vermittlungsbewilligung, bei der die Agentur dir eine Stelle bei ihrem Kunden sucht, und die Verleihbewilligung, bei der die Agentur dich selbst anstellt und an einen Einsatzbetrieb ausleiht.

Für dich macht das einen Unterschied. Bei einer Vermittlung unterschreibst du den Arbeitsvertrag direkt beim Kunden, und die Agentur ist danach nicht mehr beteiligt. Beim Personalverleih ist die Agentur deine Arbeitgeberin, und dein Homeoffice hängt sowohl vom Vertrag der Agentur als auch von den Regeln des Einsatzbetriebs ab. Die meisten Agenturen auf unserer Liste haben beide Bewilligungen. avec compétence hat nur die Verleihbewilligung, myitjob, Wetzel Personalberatung und p4b haben nur die Vermittlungsbewilligung.

Agenturen bieten weniger Homeoffice, als ihre Menge vermuten lässt. Nur 21 Prozent ihrer aktiven Inserate in der Schweiz trugen das Remote-Label, gegenüber 40 Prozent bei den Arbeitgebern auf derselben Liste. Dafür waren ihre Inserate genauer: 41 der 156 Agenturinserate, die wir gelesen haben, nannten einen Anteil oder eine Zahl von Tagen, bei den Arbeitgebern 60 von 380.

Das Zweite, das du wissen solltest, sind die Wiederholungen. Evergreen Human Resources hatte 187 aktive Remote-Inserate, darunter aber nur 11 verschiedene Titelzeilen. Allein «Sr. Software Engineer Java» erschien 66 Mal, in zwei Schreibweisen, und «Mandate Manager Fiduciary» 56 Mal. Dahinter stecken ein oder zwei echte Suchaufträge, immer wieder neu geschaltet. 187 Inserate sind also nicht 187 Chancen.

Das Schweizer Recht gibt dir hier etwas Halt. Das Arbeitsvermittlungsgesetz verlangt, dass eine Vermittlungsagentur in ihren Inseraten Namen und genaue Adresse angibt und dass die Ausschreibungen «den tatsächlichen Verhältnissen entsprechen». Eine Verleihagentur muss im Inserat klar darauf hinweisen, dass du für den Personalverleih angestellt wirst. Ausserdem darf eine Agentur deine Daten nur so weit bearbeiten, wie die Vermittlung es erfordert. Verspricht also das Inserat einer Vermittlungsagentur Homeoffice, das die Stelle nicht hat, verstösst das Inserat gegen die Regeln.

Ein letzter Punkt, bevor du dein Dossier an eine Agentur schickst: Manche Arbeitgeber lehnen Bewerbungen über Agenturen ab. In 38 der 40 Swisscom-Inserate, die wir gelesen haben, steht, dass Swisscom keine Lebensläufe von Agenturen akzeptiert, und 6 der 20 Inserate des Kantons Zürich sagen, dass Bewerbungen über Personalvermittlungen oder Personaldienstleister nicht berücksichtigt werden. Willst du eine dieser Stellen, bewirb dich direkt beim Arbeitgeber. Unser Beitrag zu betrügerischen Remote-Jobangeboten erklärt, was eine seriöse Agentur dir verrechnen darf, nämlich sehr wenig.

Was «remote» in den Inseraten heisst

In den meisten Inseraten heisst remote, dass Homeoffice möglich ist, aber nicht, wie viel. Wir haben die 20 neusten Inserate von 20 Arbeitgebernamen und die 12 neusten von 13 Agenturnamen gelesen, 556 Inserate insgesamt. Die 20 von Implenia haben wir beiseitegelassen, weil viele davon den Text einer anderen Firma trugen. Es bleiben 536 Inserate von 32 Namen. Diese haben wir danach sortiert, wie genau sie sagen, wie viel deiner Woche du zu Hause verbringen kannst.

Drei Gruppen von 536 Remote-Inseraten: 101 nennen einen Anteil oder eine Zahl von Tagen, etwa bis zu 40% bei Zurich, 373 nennen Homeoffice ohne Zahl, 62 knüpfen es an die Funktion oder eine Bedingung.
Wie genau 536 Inserate mit Remote-Label sagen, wie viel Homeoffice du bekommst, mit typischen Formulierungen. Unsere Auswertung der neusten Inserate pro Inserent am 19. Oktober 2026.

Eine Zahl, schwarz auf weiss: jedes fünfte Inserat

Nur 101 der 536 Inserate nannten einen Anteil oder eine Zahl von Tagen. Sie lassen sich am leichtesten beurteilen, und ein paar Arbeitgeber tun es in jedem Inserat. Zurich schreibt in eine Infobox «Hybrides Arbeiten: bis zu 40%», bei einer Vollzeitstelle also bis zu zwei Tage pro Woche zu Hause. Generali geht weiter: «Je nach Pensum kannst du bis zu 60% deiner Arbeitszeit remote arbeiten». Das war der höchste Wert, den wir gefunden haben. Keines der 536 Inserate bot 100 Prozent Homeoffice an.

Agenturen geben meist die Grenzen weiter, die ihre Kunden setzen. In einem Inserat von Itech Consult heisst es: «Mindestens 2 Tage pro Woche vor Ort, Remote nur innerhalb der Schweiz». Die Hälfte der Inserate von Itech enthält diesen Zusatz, und er hat einen Grund: Wer aus einem anderen Land arbeitet, bringt Regeln zu Sozialversicherung und Steuern ins Spiel. Das erklären wir in unserem Beitrag zum Arbeiten im Ausland für einen Schweizer Arbeitgeber.

Homeoffice erwähnt, aber ohne Zahl

Sieben von zehn Inseraten, 373 von 536, sagen, dass es Homeoffice gibt, und hören dort auf. Bei Swisscom kannst du laut Inserat «in einem unserer Offices in der Schweiz oder im Homeoffice» arbeiten. Die Bundesämter schreiben es neben den Ort. Der Kanton Aargau setzt «Homeoffice möglich» zu den Eckdaten der Stelle, Livit «Home- / Mobile Office» und AXA «Smart Working». Hirslanden schreibt «Home-Office» in die Zeile zum Arbeitsort, gleich neben die Büroadresse.

Diese Inserate sind ehrlich, aber unvollständig. Wie viel es ist, regeln meist die internen Vorgaben des Arbeitgebers, und die stehen selten im Inserat. Der Kanton Zürich, der bei uns 29 Remote-Inserate hatte, veröffentlicht seine Regeln in einem Merkblatt zum mobilen Arbeiten. Darin gilt mobiles Arbeiten als freiwillig und muss mit der vorgesetzten Person vereinbart werden. Das ganze Pensum mobil zu leisten, empfiehlt der Kanton nicht. «Homeoffice möglich» heisst beim Kanton also in der Regel: ein Teil der Woche, abgesprochen mit deiner Chefin oder deinem Chef.

«Je nach Funktion»

Die vageste Gruppe, 62 Inserate, macht das Angebot von etwas abhängig, ohne genau zu sagen, wovon. In den französischen Inseraten von Audemars Piguet steht «La possibilité selon la fonction de travailler à distance», also die Möglichkeit, je nach Funktion remote zu arbeiten. Derselbe Satz steht in Inseraten für einen Angleur, der Uhrenteile von Hand veredelt, für einen Senior Programmer Setter und für die Leitung eines Lagerteams, alles Arbeiten, die man sich schwer am Küchentisch vorstellen kann. PostFinance bietet «Homeoffice in vielen Bereichen», dazu Co-Working in Bern und Zürich.

Auch ein paar Agenturinserate gehören hierher: Homeoffice «nach der Einarbeitung» in einem Inserat von Randstad, «bis zu einem gewissen Grad» in einem von Careerplus. Diese Arbeitgeber bieten Homeoffice irgendwo an. Das Inserat sagt dir nur nicht, ob diese Stelle dazugehört und ab wann. Genau das ist die Frage fürs erste Gespräch.

Jedes der 536 Inserate erwähnte Homeoffice oder Remote-Arbeit in irgendeiner Form, das Label stimmte also. Die eigentliche Lücke sind die 81 Prozent, die Homeoffice nennen, ohne zu sagen, wie viel.

So liest du ein Remote-Inserat, bevor du dich bewirbst

Fang bei der Zeile zum Arbeitsort und bei der Liste der Benefits an. Dort nennen Arbeitgeber den Anteil, wenn sie ihn überhaupt nennen. Achte auf eine Prozentzahl, eine Zahl von Tagen oder eine Grenze wie «nur innerhalb der Schweiz». Findest du eine, kannst du die Stelle sofort mit anderen vergleichen. Findest du keine, sagt dir das Inserat nur, dass es Homeoffice gibt, nicht, dass du es bekommst.

Prüf dann, wer inseriert. Ist es eine Agentur, schlag sie im Verzeichnis des SECO nach und schau, ob derselbe Titel dutzendfach auftaucht. Eine Vermittlung endet mit einem Vertrag beim Kunden, beim Personalverleih wird die Agentur deine Arbeitgeberin. Frag also, was davon zutrifft.

Frag nach dem Anteil im ersten Gespräch, nicht erst nach dem Angebot. Eine kurze Frage reicht:

Im Inserat steht, dass Homeoffice möglich ist. Wie viele Tage pro Woche arbeitet das Team in dieser Funktion üblicherweise von zu Hause, und steht das im Vertrag oder in einem Reglement?

Lass dir die Antwort vor der Unterschrift schriftlich geben, im Vertrag oder in einem Anhang. Arbeitest du die meiste Zeit der Woche zu Hause, muss sich dein Arbeitgeber unter Umständen an den Kosten deines Arbeitsplatzes beteiligen, wie unser Beitrag zur Homeoffice-Entschädigung erklärt. Und wenn du lieber gar nicht am Küchentisch arbeitest, zeigt unser Preisvergleich für Coworking, was ein Schreibtisch kostet.

So haben wir gezählt

Ein Inserat trägt unser Remote-Label, wenn es als offen für Remote-Arbeit oder Homeoffice markiert ist. Für die Remote-Zahlen haben wir am 19. Oktober 2026 die Firmenseiten auf remotejobsswitzerland.ch gelesen, für alle aktiven Inserate in der Schweiz dieselben Seiten auf unserer allgemeinen Jobbörse. Für die Stichprobe haben wir die neusten Inserate pro Name an diesem Tag genommen. Diese Zahlen ändern sich täglich, weil Inserate ablaufen und neue dazukommen, und sie umfassen nur Arbeitgeber und Agenturen, die bei uns inserieren. Über Firmen, die nie eine Stelle ausschreiben, sagen sie nichts.

Wo du anfangen kannst

Wenn du Homeoffice schriftlich willst, waren in unserer Zählung zwei Versicherungen und die Bundesverwaltung die verlässlichsten Adressen. Zurich und Generali nennen in ihren Inseraten einen Anteil, und die Bundesämter schreiben fast jede Stelle mit Homeoffice aus. Swisscom, PostFinance und BDO bieten es breit an, aber wie viel, musst du erfragen. Agenturen schalten viele Inserate. Prüf deshalb die Bewilligung, zähl die Duplikate und bewirb dich direkt, wo der Arbeitgeber es so verlangt.

Häufige Fragen

Gibt es Schweizer Firmen mit 100 Prozent Homeoffice?
Nicht unter den Arbeitgebern, die wir geprüft haben. Keines der 536 Inserate, die wir gelesen haben, bot 100 Prozent Homeoffice an, und der höchste schriftliche Anteil waren 60 Prozent bei Generali. Stellen ganz ohne Büro gibt es, aber sie sind so selten, dass du gezielt danach fragen solltest, statt sie zu erwarten.
Muss ich einer Personalvermittlung etwas bezahlen?
Meistens nicht, denn die meisten Agenturen werden vom Arbeitgeber bezahlt. Das Gesetz erlaubt einer Vermittlung zwar, von dir eine kleine Einschreibegebühr und eine Provision zu verlangen, doch die Provision ist erst fällig, wenn du einen Arbeitsvertrag unterschrieben hast, und beide sind in einer Verordnung des Bundes nach oben begrenzt. Eine Agentur, die Geld will, bevor sie etwas getan hat, ist ein Warnzeichen.
Kann ich nach dem Stellenantritt mehr Homeoffice verlangen?
Fragen kannst du, aber in der Praxis entscheidet dein Arbeitgeber, es sei denn, dein Vertrag oder ein internes Reglement sichert dir einen Anteil zu. Deshalb gehört die Zahl vor der Unterschrift in den Vertrag oder in einen schriftlichen Anhang. Auf ein Versprechen aus dem Vorstellungsgespräch kannst du dich später kaum berufen.
Warum erscheint ein Arbeitgeber auf Jobportalen unter mehreren Namen?
Grosse Konzerne schreiben über verschiedene Gesellschaften der Gruppe aus, und manche veröffentlichen dasselbe Inserat auf Deutsch, Französisch und Italienisch unter einem Namen pro Sprache. Das Kommando Cyber der Armee etwa erscheint als Kommando Cyber, Commandement Cyber und Comando Ciber. Zähl die Stellen, nicht die Namen.

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